Steuerliche Vergünstigungen bei Teilnahme an einer Weiterbildung

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können Weiterbildungskosten in Ansatz bringen. Dies gilt auch, wenn man im Jahr, für die die Steuererklärung gemacht wird, arbeitslos oder im Erziehungsurlaub war. Es muss allerdings plausibel sein, dass die Weiterbildung berufliche Ziele verfolgt. Das Gelingen muss nicht nachgewiesen werden.

Zu den Weiterbildungskosten zählen:

  • Kursgebühren oder Honorare für Tagungen, Prüfungen, Lehrgänge
  • Verpflegungsmehraufwendungen
  • Fahrten zur Weiterbildungsstätte, bei modularen Angeboten für jedes Modul
  • Übernachtungskosten
  • Kosten für Arbeitsmittel z.B. Fachliteratur oder Verbrauchsmaterial
  • ggf. Fahrten zu Lerngruppen
  • ggf. doppelte Haushaltsführung
  • ggf. Bürokosten